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Dürener Bürgermeister besucht Feuerwehr-Azubis bei der Feuerwehr Velbert

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  • 2012-02-01: Dürener Bürgermeister besucht Feuerwehr-Azubis bei der Feuerwehr Velbert
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Zeitpunkt: Mittwoch, 01. Februar 2012
Ort: Velbert, Landkreis Mettmann, Deutschland
Neuigkeit:

Dichter Rauch dringt aus der Eingangshalle der Velberter Hauptfeuerwache, eine Person wird vermißt: „Menschenrettung und Brandbekämpfung“ lautete die Aufgabe, die 13 Brandmeisteranwärter, die bei der Velberter Feuerwehr die berufliche Ausbildung zum Feuerwehrmann absolvieren, heute morgen von ihrem Lehrgangsleiter, Brandinspektor Frank Kapuczinski erhalten hatten. Beobachtet wurden sie dabei von einer Delegation aus Düren unter Leitung von Bürgermeister Paul Larue sowie vom Velberter Bürgermeister Stefan Freitag, denn elf der zukünftigen Brandschützer stammen aus der Stadt an der Rur.
Bereits seit 1977 bietet die Velberter Feuerwehr – als derzeit einzige im Kreis Mettmann - die Ausbildung zum beruflichen Feuerwehrmann an.
Zunächst zur Deckung des eigenen Bedarfs an hauptamtlichen Kräften gedacht, lassen seit rund zwanzig Jahren neben Feuerwehren des Kreises auch zahlreiche auswärtige Wehren ihr Personal in der Schloßstadt
ausbilden: „Wir hatten schon Feuerwehr-Azubis aus Borken, Viersen, Unna“, zählt Brandamtmann Wolfgang Daldrup, Ausbildungsleiter der Velberter Feuerwehr auf, und auch Dürener nahmen schon an dem 18-monatigen Lehrgang teil. Der umfaßt neben umfangreicher Theorie und Praxis im Brandschutz unter anderem die Ausbildung zum Maschinisten für Löschfahrzeug und Drehleiter, zum Gerätewart, für Technische Hilfe und ABC-Einsatz. „Den Abschluß bildet die Laufbahnprüfung zum Feuerwehrbeamten im mittleren Dienst“, so Daldrup.
Etwa 15 bis 20 angehende Brandmeister in zwei Lehrgängen durchlaufen jedes Jahr in Velbert die Ausbildung. Als im August 2011 die Dürener Feuerwehr landesweit nach einer kurzfristigen Ausbildungsmöglichkeit für elf Feuerwehrmänner suchte, hatte die Velberter Feuerwehr den Zuschlag bekommen, weil sie als einzige einen Lehrgangsbeginn schon zum vergangenen Oktober angeboten hatte und zu zwei parallel bereits laufenden B1-Grundlehrgängen in Velbert einen dritten Lehrgang einrichtete. Neben zwei weiteren Anwärtern aus Erkrath lernen die Gäste aus der Rurstadt nun das Einmaleins der Brandbekämpfung. Um sich einen Eindruck von der Ausbildung zu verschaffen, war Bürgermeister Paul Larue nun in Begleitung unter anderem von Ausbildungsleiter Jürgen Blumenthal und Lehrgangsleiter Marc Heimlich von der Dürener Feuerwehr nach Velbert gekommen – zum ersten Mal, daß ein Bürgermeister seine Auszubildenden besuchte, wie Daldrup freudig feststellte.
Nach Gesprächen mit Amtskollege Stefan Freitag und den Ausbildern der Velberter Feuerwehr wohnte Paul Larue und seine Delegation der Übung der künftigen Feuerwehrmänner bei und ließ sich anschließend von deren Erfahrungen aus erster Hand berichten. Dabei zeigten sich die Auszubildenden rundum zufrieden: „Nette Ausbilder, die den Stoff optimal vermitteln können“, faßte Lehrgangssprecher Tim Kutscher die bisherigen Erfahrungen in Velbert zusammen, und Michael Post bestätigte: „Optimal, wie das hier läuft, besser könnte es nicht sein.“ Der 33-jährige Dürener kennt – wie etwa die Hälfte der Lehrgangsteilnehmer – Feuerwehr schon seit vielen Jahren als Ehrenamtlicher. Auch die Velberter Ausstattung – Wache, Unterrichtsmöglichkeiten, Geräte – fand großen Anklang: „Die Ausbildung in Velbert ist nur zu empfehlen“, so der Tenor der Teilnehmer. „Wir sehen unsere Leute hier sehr gut aufgehoben“, meinte auch der Dürener Ausbildungsleiter Jürgen Blumenthal – ein Lob, das Bürgermeister Stefan Freitag wie auch die Ausbilder der Velberter Feuerwehr gern entgegennahmen.
Für Wolfgang Daldrup ist der zusätzliche Lehrgang für die Dürener Kollegen durch den weiteren Ausbau der Ausbildungstätigkeit sowie die flexible und verstärkte Kundenorientierung (auswärtige Feuerwehren) auch ein Gewinn für Stadt und Feuerwehr. Die Ausbildung in Velbert sei mittlerweile als „Marke“ am Markt etabliert. Dazu trage die seit 2008 fortgeführte Qualitätssicherung bei: Man arbeite seit 2011 nach dem Gemeinsamen Europäischen Qualitätsbewertungssystem für öffentlichen Verwaltung CAF (Common Assessment Framework), so Daldrup, und werde 2013 voraussichtlich als erste deutsche Kommune nach dem EU-weiten Qualitätsmanagement zertifiziert.

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Autor: Reinhard Lüdeke (Velbert, Deutschland)
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Erstellt am: 01.02.2012
Erstellt durch: fabian.constien

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Aktualisiert am Mittwoch, den 01.02.2012